Lower Klamath National Wildlife Refuge, Naturschutzgebiet im Nordosten Kaliforniens und im Süden Oregons, Vereinigte Staaten.
Das Lower Klamath National Wildlife Refuge ist ein Naturschutzgebiet an der Grenze zwischen Kalifornien und Oregon, das aus flachen Sümpfen, offenen Wasserflächen, Grasland und landwirtschaftlichen Flächen besteht. Die Vielfalt dieser Lebensräume zieht das ganze Jahr über Wasservögel und andere Wildtiere an.
Das Schutzgebiet wurde 1908 unter Präsident Theodore Roosevelt gegründet und war das erste Wasservogelschutzgebiet der Vereinigten Staaten. Es setzte einen wichtigen Maßstab für den Naturschutz und diente als Modell für viele ähnliche Gebiete im ganzen Land.
Das Schutzgebiet liegt im Klamath-Becken, einem der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel in Nordamerika, wo man im Herbst und Frühling riesige Schwärme von Enten, Gänsen und Kranichen beobachten kann. Viele Besucher kommen gezielt zu diesen Zugzeiten, um die Vogelwelt aus nächster Nähe zu erleben.
Das Gebiet lässt sich gut mit einem Fahrzeug erkunden, da ein Schotterweg an mehreren Aussichtspunkten entlangführt. Wer Vögel aus der Nähe fotografieren möchte, kann über das Besucherzentrum spezielle Fotoansitze reservieren.
Das Schutzgebiet wechselt gezielt zwischen Sumpfflächen und Ackerland ab, sodass beide Nutzungsformen voneinander profitieren. Dieses Rotationssystem ist eines der wenigen Beispiele, bei denen Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen.
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