Coast Mountains, Pazifische Gebirgskette in British Columbia und Alaska.
Die Coast Mountains bilden einen über 1600 Kilometer langen Gebirgszug entlang der pazifischen Küste von Britisch-Kolumbien und Alaska. Tief eingeschnittene Fjorde, breite Gletscher und dichte Regenwälder auf den niedrigen Hängen prägen das Erscheinungsbild dieser Bergkette.
Europäische Seefahrer kartierten die Küstengebirge im späten 18. Jahrhundert während ihrer Suche nach der Nordwestpassage. Die Berge wurden erst im 20. Jahrhundert systematisch erforscht, nachdem sich Siedlungen und Verkehrswege entwickelt hatten.
Die Berge tragen Namen aus verschiedenen indigenen Sprachen der Region, die auf alte Jagdgebiete und heilige Orte verweisen. Viele Täler und Pässe dienen bis heute als Verbindungswege zwischen Küstengemeinden und dem Landesinneren.
Zufahrtsstraßen führen von der Küste aus in einzelne Täler, während der Großteil der Bergregion nur zu Fuß oder per Hubschrauber erreichbar ist. Wetterbedingungen können sich schnell ändern, daher sollte man sich auf Regen, Nebel und plötzliche Temperaturstürze vorbereiten.
Mehr als 50 Gipfel dieser Gebirgskette übersteigen eine Höhe von 3000 Metern (9800 Fuß), darunter der Mount Waddington mit 4019 Metern (13186 Fuß). Einige Täler liegen so abgeschieden, dass sie erst in den letzten Jahrzehnten vollständig kartiert wurden.
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