Death-Valley-Nationalpark, Nationalpark in Ostkalifornien, Vereinigte Staaten.
Der Death Valley National Park ist ein geschütztes Wüstengebiet im östlichen Kalifornien, das sich über mehr als 13.000 Quadratkilometer erstreckt und teilweise bis nach Nevada reicht. Die Landschaft wechselt zwischen weißen Salzflächen, hohen Sanddünen, zerklüfteten Bergketten und breiten Tälern, in denen nur wenige Pflanzen wachsen.
Herbert Hoover erklärte das Gebiet 1933 zum nationalen Monument, um die Wüstenlandschaft vor dem Bergbau zu schützen. Sechzig Jahre später erweiterte der Kongress die Grenzen und verlieh dem Ort 1994 den Status eines Nationalparks.
Der Name stammt von Goldgräbern, die 1849 diese Gegend durchquerten und nur knapp mit dem Leben davonkamen. Heute erinnern verlassene Minen und historische Siedlungen an jene Zeit, während Ranger den Besuchern von den frühen Pionieren und ihrer schwierigen Reise durch das Tal erzählen.
Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig über 45 Grad Celsius, daher empfehlen Ranger den Besuch zwischen November und März. Alle Wanderwege sind gut ausgeschildert, und Besucherzentren bieten Karten sowie Informationen über aktuelle Bedingungen in den verschiedenen Teilen des Parks.
Badwater Basin liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Punkt Nordamerikas, während nur wenige Kilometer entfernt der Telescope Peak auf mehr als 3.300 Meter aufragt. Dieser extreme Höhenunterschied schafft völlig unterschiedliche Klimazonen innerhalb desselben Parks.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.