Death-Valley-Nationalpark, Nationalpark im Inyo County, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Der Death Valley National Park ist ein geschütztes Wüstengebiet im östlichen Kalifornien, das sich über mehr als 13.000 Quadratkilometer erstreckt und teilweise bis nach Nevada reicht. Die Landschaft wechselt zwischen weißen Salzflächen, hohen Sanddünen, zerklüfteten Bergketten und breiten Tälern, in denen nur wenige Pflanzen wachsen.
1933 wurde das Death Valley National Monument ausgewiesen; 1994 wurde das Gebiet stark erweitert und zum Nationalpark aufgewertet. Bereits 1984 nahm die UNESCO Death Valley als Hauptbestandteil in das Biosphärenreservat Mojave and Colorado Deserts auf. 2011 erkannte die International Dark Sky Association den Park als International Dark Sky Park in Gold an.
Der Name stammt von Goldgräbern, die 1849 diese Gegend durchquerten und nur knapp mit dem Leben davonkamen. Heute erinnern verlassene Minen und historische Siedlungen an jene Zeit, während Ranger den Besuchern von den frühen Pionieren und ihrer schwierigen Reise durch das Tal erzählen.
Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig über 45 Grad Celsius, daher empfehlen Ranger den Besuch zwischen November und März. Alle Wanderwege sind gut ausgeschildert, und Besucherzentren bieten Karten sowie Informationen über aktuelle Bedingungen in den verschiedenen Teilen des Parks.
Badwater Basin liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Punkt Nordamerikas, während nur wenige Kilometer entfernt der Telescope Peak auf mehr als 3.300 Meter aufragt. Dieser extreme Höhenunterschied schafft völlig unterschiedliche Klimazonen innerhalb desselben Parks.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.729 Mitwirkenden weltweit.