Schwäbisch Gmünd, Mittelalterliche Stadt in Baden-Württemberg, Deutschland
Schwäbisch Gmünd ist eine Stadt im östlichen Baden-Württemberg am Fuß der Schwäbischen Alb, etwa 50 Kilometer von Stuttgart entfernt. Die Altstadt zeigt Gebäude aus acht Jahrhunderten, vom Mittelalter bis zur Gegenwart, auf engen Gassen und offenen Plätzen.
Die Siedlung entstand im 2. Jahrhundert als römischer Militärposten nahe des obergermanischen Limes. Im Jahr 1268 erhielt sie den Status einer Freien Reichsstadt und blieb bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs unabhängig.
Die handwerkliche Arbeit mit Edelmetallen versorgt seit mehr als drei Jahrhunderten die örtlichen Werkstätten mit Aufträgen und Lehrstellen. Besucher sehen an den Häuserfronten und in Kirchenfenstern noch heute die Spuren dieser Tradition in Form von Verzierungen und Reliefs.
Die Stadt liegt an Bahnverbindungen nach Stuttgart und Aalen und verfügt über mehrere Parkflächen am Stadtrand. Zwei öffentliche Parks bieten Aussichtstürme und Wanderwege für Spaziergänge im Grünen.
Die Heilig-Kreuz-Münster-Kirche wurde ab 1325 erbaut und brauchte rund 500 Jahre bis zur Fertigstellung. Sie ersetzte einen romanischen Vorgängerbau an gleicher Stelle und diente während der gesamten Bauzeit als Gemeindekirche.
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