Stauferfries, Edelstahlskulptur in der Ledergasse, Schwäbisch Gmünd, Deutschland
Der Stauferfries erstreckt sich über 60 Meter Länge entlang einer Backsteinmauer des Remsgalerie-Einkaufszentrums und zeigt durch lasergeschnittene Stahlpanels Figuren und Szenen in feinen Details. Die Arbeit besteht aus 136 einzelnen Metallplatten, die zusammen ein zusammenhängendes Bild bilden.
Das Werk zeigt die Ankunft von König Konradin, dem letzten Hohenstaufen-Herrscher, in Schwäbisch Gmünd zur Weihnachtszeit 1266, belegt durch eine königliche Urkunde. Dieses historische Ereignis prägte die Bedeutung der Stadt als Staufer-Residenz in der Region.
Das Stahlrelief verbindet drei Aspekte der lokalen Identität: Schwäbisch Gmünd als erste Stauferstadt, die Handwerkstradition der Metallbearbeitung und das Schattenttheater-Erbe der Region. Diese Verbindung zeigt sich in der Art, wie die Stahlplatten Silhouetten und Szenen darstellen, die das kulturelle Selbstverständnis der Stadt widerspiegeln.
Lichter leuchten das Werk während der Abendstunden aus und erzeugen ein wechselvolles Spiel von Licht und Schatten über die Stahlflächen. Der beste Betrachtungsstandort liegt direkt vor dem Werk an der Ledergasse, wo man die Details gut erkennen kann.
Das Kunstwerk entstand durch die Umwandlung einer 15-Meter-Pinselzeichnung von Helmut Gruber-Ballehr in detaillierte Stahlsegmente mittels Laserschneidetechnik. Dieser Prozess verschmolz traditionelle künstlerische Handzeichnung mit moderner Produktionstechnologie.
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