Causse Méjean, Kalksteinhochebene in Lozère, Frankreich
Causse Méjean ist eine Kalksteinplatte in Lozère mit Höhen zwischen 800 und etwa 1.200 Metern und einem Ausblick auf tiefe Schluchten. Die Oberfläche wirkt karg und wellig, durchzogen von Karstformen und Feldern, die unter dem offenen Himmel liegen.
Das Plateau entstand vor Millionen von Jahren, als das Meer sich zurückzog und Kalkstein aus marinen Sedimenten hinterließ. Im Laufe der Zeit hoben sich diese Schichten an, während Wasser Spalten in das Gestein schnitt und das heutige Karstrelief formte.
Die Hochfläche ist Heimat traditioneller Schafhaltung und alter Hirtenkultur, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägt. Besucher treffen auf Überreste dieser Lebensweise in Form von Steinhütten und alten Wegen, die noch heute das Plateau durchziehen.
Das Plateau lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da Wanderwege zwischen verschiedenen Dörfern führen und Übernachtungen in Gasthöfen verteilt liegen. Besucher sollten auf exponierte Höhe und wechselhaftes Wetter vorbereitet sein, besonders auf den offenen Flächen.
Das Plateau beherbergt eine Rückkehr von Geiern, die lange Zeit aus der Region verschwunden waren und nun wieder über den Schluchten kreisen. Diese Raubvögel nutzen die thermischen Aufwinde der tiefen Canyons für ihre Flüge.
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