Neuenburg, Universitätsstadt am Neuenburgersee, Schweiz
Neuchâtel ist eine Universitätsstadt am nördlichen Ufer des Neuenburgersees in der Schweiz, umgeben von sanften Weinbergen und den Jurahöhen. Die Gebäude in der Altstadt bestehen aus gelbem Kalkstein, der in nahegelegenen Steinbrüchen abgebaut wurde, und die Straßen führen von der Seepromenade zu den oberen Vierteln hinauf.
Graf Rudolf III. von Burgund errichtete 1011 eine Burg auf dem Hügel über dem See, und um diese Festung bildete sich die Siedlung. Die Stadt wechselte mehrfach den Herrscher, bis sie 1848 Teil der Schweizer Eidgenossenschaft wurde und Hauptstadt des gleichnamigen Kantons blieb.
Das Schwyzertütsch-Dialekt in den Straßen weicht dem lokalen Neuenburger Französisch, einer Variante mit eigenen Wendungen und Ausdrücken. An Markttagen versammeln sich Händler unter den Arkaden der Altstadt, wo Käse und Weine aus der Region verkauft werden.
Oberleitungsbusse und Züge verbinden die Stadt mit Bern, Genf und Zürich, und Boote fahren regelmäßig entlang des Sees zu kleineren Orten. Die Altstadt liegt an steilen Gassen, daher sind bequeme Schuhe hilfreich, und die meisten Geschäfte schließen an Sonntagen.
Der Griffon, ein mechanischer Automat aus dem 18. Jahrhundert im Kunstmuseum, schreibt tatsächlich Sätze mit einem echten Stift. In den Weinbergen oberhalb der Stadt markieren kleine steinerne Hütten, die Cabanes genannt werden, jahrhundertealte Parzellengrenzen zwischen Familienbetrieben.
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