Tunari, Berggipfel im Departement Cochabamba, Bolivien.
Tunari erhebt sich auf 5.023 Meter über dem Meeresspiegel als Teil der Cordillera de Cochabamba und weist steile Felshänge sowie Hochlandgrasland auf, das als Puna bekannt ist.
Indigene Völker haben die Tunari-Region jahrhundertelang bewohnt und den Berg als Orientierungspunkt für Navigation und territoriale Grenzen während präkolumbianischer und kolonialer Zeiten genutzt.
Lokale indigene Gemeinschaften betrachten Tunari als heilige Stätte, wo sie traditionelle Zeremonien zur Ehrung von Pachamama durchführen und saisonale Festivals mit Opfergaben und Ahnentänzen veranstalten.
Bergsteiger erreichen Tunari typischerweise von nahegelegenen Dörfern aus mit geführten Touren während der Trockenzeit von Mai bis September und benötigen angemessene Akklimatisation zur Höhenkrankheitsprävention.
Uralte Fossilien, die in Tunaris Felsen eingebettet sind, stammen aus einer Zeit vor 500 bis 600 Millionen Jahren und liefern Beweise für prähistorische Ozeane, die einst diese Andenregion bedeckten.
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