Guayana, Alte Hochlandregion im nördlichen Südamerika
Das Guiana-Hochland ist ein Hochland im nördlichen Südamerika, das sich über Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und den Norden Brasiliens erstreckt. Weitläufige Bergrücken aus Sandstein prägen diese Region, in der steile Tafelberge von tropischen Regenwäldern umgeben werden.
Sandsteinschichten entstanden vor mehr als 1,7 Milliarden Jahren auf einem der ältesten Gesteinsschilde der Erde. Erosion formte über Jahrmillionen die Tafelberge und schuf isolierte Lebensräume auf den Hochflächen.
Die indigenen Gemeinschaften des Guayana-Berglands pflegen traditionelle Praktiken, die an die Bergumgebungen und dichten Waldlandschaften angepasst sind.
Wer in die abgelegenen Gebiete reisen möchte, sollte sich vorher eine Genehmigung einholen und einen erfahrenen Führer engagieren. Der Zugang zu manchen Tafelbergen erfordert tagelange Wanderungen durch dichte Vegetation und flache Flussläufe.
Minerale wie Gold, Diamanten und Eisenerz liegen tief unter der Waldoberfläche in kristallinem Gestein verborgen. Wissenschaftler schätzen, dass viele der abgeschiedenen Tafelberge eigene Tier- und Pflanzenarten beherbergen, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen.
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