Aripuanã, Gemeinde im Bundesstaat Mato Grosso, Brasilien
Aripuanã ist ein Gemeindebezirk in Mato Grosso, der ein großes Gebiet abdeckt und von ruhigen Straßen sowie offenen Flächen geprägt ist. Das Zentrum umfasst die Praça São Francisco de Assis, einen schlichten Platz, wo sich Einwohner treffen und den Alltag beobachten.
Aripuanã wurde 1943 zum offiziellen Gemeindebezirk erhoben und war vorher von indigenen Völkern wie Mundurukú, Kayabí und anderen bewohnt. Die Region wuchs aus der Kautschukgewinnung, bei der Arbeiter die Flüsse nutzten, um Latex zu sammeln und später Handel zu treiben.
Der Name Aripuanã stammt vom gleichnamigen Fluss, der das Gemeindegebiet durchquert und die starke Verbindung zum Wasser widerspiegelt. Dieser Bezug zur Natur prägt das tägliche Leben und die Identität der Bewohner bis heute.
Der Ort ist von Wäldern und Flüssen umgeben, die für Aktivitäten wie Fischen und Wanderungen zugänglich sind. Läden öffnen am Morgen und schließen am späten Nachmittag, wobei das Tempo nach den Tageslicht-Stunden folgt, daher sollte man früh seine Besorgungen machen.
Der erste Bürgermeister, Salustiano Alves Corrêa, starb 1943 in einem Unfall, als er einen Wasserfall durchquerte, kurz nachdem er den Ort gegründet hatte. Solch schwierige Reisebedingungen waren damals normal, da es etwa drei Monate dauerte, um auf dem Landweg dorthin zu gelangen.
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