Grenze zwischen Brasilien und Venezuela, Internationale Grenze im nördlichen Südamerika.
Die Grenze zwischen Brasilien und Venezuela erstreckt sich über etwa 2200 Kilometer durch dichten Regenwald und Gebirgsketten im nördlichen Teil Südamerikas. Der Grenzverlauf folgt teils natürlichen Merkmalen wie Flussläufen und durchquert abgelegene Hochebenen mit spärlicher Besiedlung.
Der Vertrag über Grenzen und Flussschifffahrt von 1859 legte die Grenzlinie zwischen beiden Ländern fest und beendete frühere territoriale Unklarheiten. Spätere Abkommen präzisierten den Verlauf in schwer zugänglichen Waldgebieten und im Gebirge.
Indigene Völker bewohnen die Grenzregion seit Jahrhunderten und bewegen sich weiterhin zwischen beiden Ländern nach traditionellen Wegen. Die Pemon und Yanomami pflegen ihre Sprachen und Bräuche in abgelegenen Dörfern entlang der Flussläufe.
Der einzige Straßenübergang verbindet Pacaraima mit Santa Elena de Uairén über die Bundesstraße BR-174 und ist die Hauptroute für Reisende. Abseits dieser Straße gibt es kaum erschlossene Wege durch das ausgedehnte Grenzgebiet.
Der Monte Roraima markiert den Punkt, an dem drei Staaten aufeinandertreffen, und erhebt sich mit steilen Felswänden über die umliegende Landschaft. Die Hochfläche trägt einzigartige Pflanzenarten, die nur auf diesem Gipfel wachsen.
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