Kongregation für die Glaubenslehre, Doktrinale Kongregation im Palast des Heiligen Offiziums, Vatikanstadt.
Das Dikasterium für die Glaubenslehre arbeitet in einem großen Gebäude an der Piazza San Lorenzo in Piscibus im Vatikan und befasst sich mit religiöser Disziplin und Lehrfragen der katholischen Kirche weltweit. Die Büros erstrecken sich über mehrere Stockwerke und enthalten Archive, Sitzungsräume und Arbeitsbereiche für Theologen und kirchliche Beamte.
Papst Paul III. gründete diese Einrichtung 1542 als Oberste Heilige Kongregation der Römischen und Universalen Inquisition, um die katholische Rechtgläubigkeit zu bewahren. Über die Jahrhunderte hinweg änderte sie mehrmals ihren Namen und ihre Aufgaben, bis sie 2022 unter Papst Franziskus in ein Dikasterium umgewandelt wurde.
Die Einrichtung überwacht die Arbeit der Internationalen Theologischen Kommission und der Päpstlichen Bibelkommission, die sich mit theologischen Fragen und biblischer Auslegung befassen. Diese beiden Gremien versammeln Wissenschaftler aus der ganzen Welt, um Stellungnahmen zu erarbeiten, die dem Papst bei der Klärung religiöser Fragen helfen.
Das Gebäude befindet sich an der Piazza San Lorenzo in Piscibus, etwa zehn Minuten Fußweg vom Petersdom entfernt. Die Einrichtung ist nicht für touristische Besuche geöffnet, weil dort laufende Verwaltungs- und Untersuchungsarbeiten stattfinden.
Das Dikasterium ist die älteste Abteilung der Römischen Kurie und wird derzeit von Kardinal Victor Manuel Fernández geleitet. Der Name wurde von Kongregation in Dikasterium geändert, um die Umstrukturierung der vatikanischen Verwaltung unter Papst Franziskus widerzuspiegeln.
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