Fontane di piazza San Pietro, Renaissancebrunnen auf dem Petersplatz, Vatikanstadt
Die Brunnen des Petersplatzes bestehen aus zwei identischen steinernen Strukturen aus Travertin, die auf beiden Seiten des zentralen Obelisken aufgestellt sind. Jeder Brunnen verfügt über doppelte Becken, aus denen kontinuierliche Wasserstrahlen fließen und eine beruhigende Wirkung auf den Platz ausüben.
Die erste Fontane wurde 1612 von Carlo Maderno erbaut und markierte einen wichtigen Moment in der Gestaltung des Platzes. Zwischen 1667 und 1677 ergänzte Gian Lorenzo Bernini eine zweite identische Struktur, um das Gesamtbild auszugleichen und zu vervollständigen.
Die Brunnen sind Teil des heiligen Platzes, wo Menschen zusammenkommen, um zu beten und religiöse Zeremonien zu erleben. Sie schaffen einen Ort, an dem sich tägliche Besucher und Pilger versammeln und die spirituelle Atmosphäre des Vatikans teilen.
Die Brunnen funktionieren ohne mechanische Pumpen und nutzen stattdessen die natürliche Schwerkraft, um Wasser aus dem höhergelegenen Gelände der Vatikanischen Hügel zu leiten. Besucher können die Brunnen von verschiedenen Blickwinkeln aus erkunden, da sie frei zugänglich sind und während des Besuches des Platzes jederzeit besichtigt werden können.
Eine der beiden Fontanen war 1641 europaweit als führendes Wasserwerk anerkannt und zeigte innovative technische Lösungen. Diese frühe Anerkennung spiegelt wider, wie die damalige Ingenieurskunst hier zum Ausdruck kam und den Platz prägte.
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