Santi Martino e Sebastiano degli Svizzeri, Katholische Kapelle nahe dem Petersplatz, Vatikanstadt.
Die Kirche Saints Martin and Sebastian ist ein Manierismus-Bau in der Nähe des Petersplatzes mit einer Fassade, die von vier dorischen Säulen geprägt wird. Das Gebäude misst 12 Meter in der Länge und 9 Meter in der Breite und zeigt die charakteristische architektonische Eleganz der Renaissance-Periode.
Der Bau wurde 1568 unter Papst Paul V in Auftrag gegeben, wobei Nanni di Baccio Bigio als Architekt für die Schweizergarde tätig wurde. Im Jahr 1999 durchlief das Gebäude umfangreiche Umbauten, die die ursprüngliche Fassade zur Seite verschoben und Chor sowie Presbyterium hinzufügten.
Der Innenraum trägt noch immer Spuren seiner künstlerischen Vergangenheit und wird heute von der Schweizergarde für ihre religiösen Feierlichkeiten genutzt. Die Kapelle dient als spiritueller Ort für die täglich hier stationierten Soldaten und ihre persönlichen Meilensteine.
Der Zugang zur Kapelle ist auf die Schweizergarde und ihre autorisierte Besucher begrenzt, daher sollten Besucher im Voraus erkundigen, ob eine Besichtigung möglich ist. Das kleine Gebäude liegt in einem geschützten Bereich des Vatikans, daher ist die reguläre Zugänglichkeit eingeschränkt.
Das Innere war einst mit wertvollen Fresken von Giulio Mazzoni verziert, die 1967 in die Vatikanischen Museen verlegt wurden, um sie zu bewahren. Diese Sicherung der Kunstwerke unterstreicht, wie sorgfältig der Vatikan seine künstlerischen Schätze behandelt.
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