Archive of the Congregation for the Doctrine of the Faith, Religiöses Archiv in der Vatikanstadt, Heiliger Stuhl
Das Archiv der Kongregation für die Glaubenslehre ist ein kirchliches Archiv im Vatikan, das Dokumente einer der ältesten zentralen Behörden der katholischen Kirche aufbewahrt. Es umfasst theologische Schriften, päpstliche Korrespondenz und interne Akten aus mehreren Jahrhunderten.
Die zugehörige Behörde wurde 1542 von Papst Paul III. gegründet, um Fragen des Glaubens zu prüfen und zu entscheiden. Während der Napoleonischen Kriege wurden Teile des Archivs nach Paris gebracht und gingen teilweise verloren, bevor die Bestände später wieder aufgebaut wurden.
Die Sammlung dokumentiert theologische Anfragen und kirchliche Stellungnahmen zu Glaubensfragen über Jahrhunderte hinweg. Besucher können nachvollziehen, wie die Kirche auf religiöse und moralische Themen reagiert hat.
Der Zugang ist ausschließlich Forschern und Wissenschaftlern vorbehalten und erfordert eine vorherige schriftliche Genehmigung. Es empfiehlt sich, die Einrichtung frühzeitig zu kontaktieren, da die Bearbeitungszeiten für Anfragen variieren können.
Die Bestände des Archivs wurden 1998 für Forscher geöffnet, die Materialien bis zum Pontifikat von Benedikt XV. einsehen wollten, was einen seltenen Einblick in päpstliche Entscheidungsprozesse ermöglichte. Seitdem wurden die zugänglichen Zeiträume schrittweise erweitert, zuletzt auf das Pontifikat von Pius XII.
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