Freistadt, Mittelalterliche Handelsstadt in der Region Mühlviertel, Oberösterreich
Freistadt ist eine mittelalterliche Stadt in Oberösterreich mit einem gut erhaltenen Stadtkern aus 163 Gebäuden. Sie ist vollständig von Befestigungsmauern mit sieben Türmen umgeben, die von zwei Haupttoren durchbrochen werden.
Die Stadt wurde 1220 gegründet und wuchs als Handelszentrum zwischen der Donau und Böhmen. Vom 14. bis 16. Jahrhundert erlebte sie ihre größte wirtschaftliche Blüte durch den intensiven Fernhandel.
Der Name der Stadt stammt von ihrem Stadtrecht ab, das Kaufleute anzog und geprägte Gläser zu einem lokalen Kunsthandwerk machte. Heute können Besucher in den engen Gassen diese Tradition noch in den Handwerksbetrieben und Museen erleben.
Der Hauptplatz ist das Zentrum des Ortes und bietet einen guten Orientierungspunkt zum Erkunden der Stadt. Die Befestigungsmauern sind zu Fuß erreichbar und erlauben einen Rundgang um das gesamte historische Zentrum.
Die Stadt bewahrt eine doppelte Befestigungsmauer mit Wassergräben, die später in Gärten umgewandelt wurden. Sechs gut erhaltene Torpassagen durchbrechen diese Doppelmauer und zeigen die komplett erhaltene Verteidigungsanlage.
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