Bayerische Voralpen, Gebirgskette zwischen Deutschland und Österreich.
Die Bayerischen Voralpen erstrecken sich zwischen dem Loisach-Fluss und dem Inn-Fluss auf einer Strecke von etwa 80 Kilometern. Die Bergkette besteht aus Kalksteinfelsen mit Gipfeln bis zu 2086 Metern und bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Österreich.
Menschen besiedeln die Region seit der Steinzeit und lebten von der Jagd und Viehzucht an den Berghängen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Täler und Passgegenden zu wichtigen Handelsrouten zwischen Nord und Süd.
Die Bergbauern in dieser Region züchten noch heute Kühe auf den Wiesen und Alpweiden und stellen daraus Käse und Butter her. Diese Handwerkstradition prägt das Leben in den Tälern und auf den Höfen das ganze Jahr über.
Der beste Zugang zur Region erfolgt über mehrere kleine Städte wie Bad Tölz und Tegernsee, die Übernachtungen und Restaurants anbieten. Die Wanderwege sind unterschiedlich schwierig und führen durch Täler, über Passhöhen und entlang von Flussufern.
Der östliche Teil dieser Bergkette, die Mangfall-Berge, speichert große Mengen Grundwasser und versorgt die Stadt München mit Trinkwasser. Diese unterirdische Quelle ist für Millionen Menschen heute noch lebenswichtig.
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