Schneeglocke, Alpengipfel in Gaschurn, Österreich.
Die Schneeglocke ist ein Bergpass in der Silvretta-Kette mit einer Höhe von etwa 3.223 Metern und zeigt steile Flanken sowie Gletscherformationen. Die beiden Seiten des Berges fallen steil ab und bilden Schneefelder, die das ganze Jahr über bestehen bleiben.
Die Route wurde in der Blütezeit des Alpinismus im 19. Jahrhundert entwickelt und von Bergsteigern aus der Region erprobt. Diese Erschließung band den Berg in die Entwicklung der Vorarlberger Bergkultur ein.
Der Name Schneeglocke beschreibt die glockenförmige Form des schneebedeckten Gipfels, die in der deutschsprachigen Bergkultur dieser Region gut bekannt ist. Besucher sehen diesen markanten weißen Gipfel von weitem und verstehen sofort, woher die Bezeichnung stammt.
Bergsteiger gelangen über die Vermuntbahn-Bahn zum Bielerhöhe und beginnen von dort aus die technische Besteigung. Wer diesen Gipfel erklimmen möchte, muss sichere Kletterfähigkeiten und vollständige Bergausrüstung mitbringen.
Der Berg ist einer der höchsten Gipfel in Vorarlberg und verlangt eine anspruchsvolle Bergroute mit hohem Schwierigkeitsgrad. Nur erfahrene Alpinisten erreichen regelmäßig den Gipfel während der Klettersaison.
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