Schattenspitze, Berggipfel in Vorarlberg, Österreich
Die Schattenspitze ist ein Bergkamm in den Silvretta-Alpen mit einer Hohe von 3.202 Metern und ziemlich steilen Abhangen. An ihrem Fuss befinden sich drei Gletscher, die das Gelande praegen und das Aufstiegsgelande bestimmen.
Der Berg wurde 1912 von Karl Blodig und Edward Theodore Compton erforscht, die eine Standard-Route durch den Ochsentaler Gletscher etablierten. Diese Route wird von Alpinisten noch heute verwendet und bleibt der Hauptansatz zum Gipfel.
Der Name des Bergs bezieht sich auf seine Lage zwischen höheren Gipfeln, die tagsüber Schatten über die Hänge werfen. Besucher bemerken diese Schattenwirkung besonders in den Morgenstunden, wenn die umliegenden Berge das Licht blockieren.
Die meisten Alpinisten starten ihren Aufstieg von der Wiesbadener Huette, die auf 2.443 Metern liegt, und folgen markierten Wegen uber das Gletschergelande. Warme Kleidung und spezialisierte Ausrustung sind wichtig, da die Bedingungen rasch wechseln und das Gelande technisch anspruchsvoll ist.
Der Berg ist der sechsthochste Gipfel in der Region Bezirk Bludenz und ragt mit etwa 146 Metern uber die benachbarten Berge hinaus. Diese relativ geringe Hohenunterschied gegenreinzelhaltiger Lage unter hohen Gipfeln macht den Ort geologisch interessant fuer Wanderer.
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