Şomutəpə, Neolithische Siedlung im Bezirk Aghstafa, Aserbaidschan
Şomutəpə ist eine archäologische Stätte mit Überresten aus der frühen Menschheitsgeschichte, die sich über mehrere Hektar erstreckt. Die Grabungen haben alte Wohnbauten und Strukturen freigelegt, die Hinweise auf das tägliche Leben geben.
Die Stätte stammt aus dem 6. Jahrtausend vor Christus und zeigt, wie Menschen in dieser Region begannen, Getreide anzubauen und sesshaft zu werden. Dies markiert einen wichtigen Wendepunkt in der menschlichen Entwicklung des Südkaukasus.
Die gefundenen Keramikstücke und Werkzeuge zeigen, wie die frühen Bewohner ihren Alltag gestalteten und welche Handwerkstechniken sie beherrschten. Diese Gegenstände geben einen Einblick in die täglichen Aktivitäten und Fähigkeiten der Gemeinde.
Der Ort liegt in einem ländlichen Gebiet und erfordert Vorplanung für Besuche, da es kein ständiges Besucherzentrum gibt. Es ist ratsam, sich vorher mit lokalen Behörden in Verbindung zu setzen, um Zugang und aktuelle Bedingungen zu klären.
Die Stätte beherbergt gut erhaltene Getreidespeichergruben und kreisförmige Lehmziegelbauwerke, die zeigen, wie Menschen vor über 8000 Jahren ihre Vorräte lagerten und ihre Häuser bauten. Diese Bauweisen geben Aufschluss darüber, wie frühe Landwirtschaftsgemeinschaften ihre Ressourcen verwalteten.
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