Aras-Talsperre, Staudamm und Wasserkraftwerk an der Grenze Aserbaidschan-Iran.
Der Arasat-Staudamm erstreckt sich uber das Arasat-Tal an der Grenze zwischen Aserbaidschan und dem Iran und nutzt Gefalle zur Stromerzeugung. Das Bauwerk verfugt uber zwei Turbinen und staut Wasser zur Bewasserung landwirtschaftlicher Flachen auf.
Das Projekt entstand aus einer Vereinbarung zwischen der Sowjetunion und dem Iran in den 1970er Jahren zur gemeinsamen Nutzung der Gewasser. Die Fertigstellung des Bauwerkes fuhrte zu einer Periode der internationalen technischen Zusammenarbeit in der Region.
Die Staudamm wurde beim Bau archäologische Fundstätten aus der Bronzezeit freigegeben, wodurch alte Siedlungen im Arasat-Tal dokumentiert wurden. Besuchende können heute noch Spuren dieser frühen Besiedlung in der Umgebung des Wasserstausees erkennen.
Die Anlage liegt in einer abgelegenen Grenzregion und ist grundsatzlich nicht fur Besucher zuganglich aufgrund ihrer strategischen Lage. Besucher sollten sich vorab uber die aktuellen Zugangsvoraussetzungen erkundigen, da diese von den beiden Landern geregelt werden.
Das Stausystem verwaltet den Abfluss des Arasat-Flusses und gleicht jahreszeitliche Schwankungen des Wasserstandes aus. Diese Regelung ermoglicht eine stabile Wasserzufuhr fur bewasserung trotz naturlicher Schwankungen der Flusse.
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