Brügge, Mittelalterliches Stadtzentrum in Brügge, Belgien
Brügge ist eine mittelalterliche Stadt in Flandern, Belgien, die durch ein Netz von Kanälen durchzogen wird. Ziegelgiebel, spitzbogige Fenster und gewölbte Steinbrücken prägen das Stadtbild, in dem sich schmale Gassen zwischen hohen Fassaden schlängeln.
Im 12. Jahrhundert entstand hier ein Hafen, der Handelswege zwischen der Nordsee und dem Binnenland verband. Als das Zwin im 15. Jahrhundert versandete, verlor die Stadt ihren direkten Zugang zum Meer und ihre Rolle als Handelsplatz.
Lokale Bäckereien verkaufen hausgemachte Pralinen und Spekulatius-Kekse in kleinen Geschäften entlang der Gassen, wo Einheimische täglich ihre Einkäufe erledigen. Sonntagmorgens füllen sich die Kirchen mit Gläubigen, während auf dem Marktplatz Händler frisches Gemüse und Blumen anbieten.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im kompakten Zentrum und sind zu Fuß innerhalb von 20 Minuten erreichbar. Vom Bahnhof aus führt ein direkter Weg in die Altstadt, wo Schilder die Hauptpunkte markieren.
Unter dem Belfried befindet sich eine Schatzkammer mit alten Urkunden und Stadtsiegeln in schmiedeeisernen Truhen. Jeden Tag läuten die Glocken im Turm, deren Mechanismus seit dem 18. Jahrhundert erhalten ist.
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