Rhodopen, Gebirgskette im Südosten Bulgariens und Norden Griechenlands.
Die Rhodopen sind ein Gebirgszug im Südosten Bulgariens und im Norden Griechenlands, der sich über mehrere Provinzen erstreckt. Flüsse schneiden tiefe Täler durch Marmor und Gneis, während Nadelwälder und Laubbäume die Hänge bedecken.
Thraker errichteten hier Heiligtümer und Befestigungen, die aus der Zeit vor der römischen Herrschaft stammen. Später entstanden christliche Klöster und osmanische Brücken entlang der Handelsrouten.
Der Name stammt aus dem altgriechischen und verbindet sich mit einer Sagengestalt, während viele Bergdörfer heute noch Steinhäuser und Holzbalkone zeigen. Besucher begegnen regionalen Instrumenten und geräuchertem Fleisch in den Gaststuben.
Die Straßen führen durch bewaldete Täler und über Pässe, die im Winter oft Schnee tragen. Festes Schuhwerk und Kleidung für wechselndes Wetter sind hilfreich, besonders bei Wanderungen abseits der Ortschaften.
Unterirdische Höhlensysteme durchziehen das Kalkgestein und öffnen sich stellenweise zu Schluchten. Staudämme entlang des Flusses Arda erzeugen Strom und formen künstliche Seen zwischen den Berghängen.
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