Samokow, Bergische Gemeinde in der Provinz Sofia, Bulgarien.
Samokov erstreckt sich über ein hochgelegenes Tal, das vom Fluss Iskar durchquert wird und von vier Bergketten eingerahmt wird: Rila, Vitosha, Verila und Plana. Die Stadt liegt in einem natürlichen Becken mit Zugang zu mehreren Tälern und ist von bewaldeten Hängen umgeben.
Die Siedlung entstand im 14. Jahrhundert als Bergbaugemeinschaft, gegründet von sächsischen Bergleuten während der Expansion der Metallproduktion des Bulgarischen Reiches. Die Stadt wuchs später zu einem führenden Zentrum der europäischen Metallindustrie heran.
Die Metallkunst prägte Samokov vom 16. bis 18. Jahrhundert, als wasserbetriebene Schmieden Hufeisen, Nägel und Rüstungen für die gesamte Region herstellten. Diese handwerkliche Tradition zog Handwerker aus verschiedenen Gegenden an und machte den Ort zu einem wirtschaftlichen Zentrum des Landes.
Das Tal hat mehrere Zufahrtswege und bleibt mit Sofia über regelmäßige Busverbindungen verbunden, die Reisende zu umliegenden Orten bringen. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Mai und September, wenn Bergwanderungen und Bergsteigertouren gut erreichbar sind.
Der Name "Samokov" leitet sich von den selbstbetätigten Wasserhämmern ab, die in den Schmieden verwendet wurden und sich automatisch durch Wasserkraft bewegten. Diese Technologie war ungewöhnlich für ihre Zeit und machte die lokalen Metallwerkstätten zu Vorbildern für andere Regionen.
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