Awtomagistrala Hemus, Autobahn mit Zugangskontrolle in Nordbulgarien
Hemus ist eine Schnellstraße im Norden Bulgariens, die sich über eine große Strecke zwischen der Hauptstadt und der Schwarzmeerküste erstreckt. Die Fahrbahn besteht aus zwei getrennten Richtungsstreifen mit Mitteltrennungen und Auf- sowie Abfahrten in regelmäßigen Abständen.
Der Bau begann in den 1970er-Jahren als Teil eines staatlichen Programms zur Modernisierung der Verkehrswege. Die Arbeiten zogen sich über Jahrzehnte hin, wobei einzelne Abschnitte zu verschiedenen Zeiten fertiggestellt wurden.
Der Name leitet sich von Haemus Mons ab, der römischen Bezeichnung für das Balkangebirge im Norden des Landes. Fahrzeuge nutzen diese Route als direkte Verbindung zwischen der Hauptstadt und der Küste.
Entlang der Strecke befinden sich Tankstellen, Rastplätze mit sanitären Anlagen und Pannendienststationen in größeren Abständen. Ein elektronisches System registriert die Maut beim Durchfahren von Kontrollpunkten ohne Anhalten.
Ein Teilstück überquert ein tiefes Tal auf einer Brücke, die zu den höchsten Konstruktionen dieser Art auf der Balkanhalbinsel zählt. Die Fahrbahn befindet sich dabei in einer Höhe, die den Blick auf die umgebenden Hügel und Wälder freigibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.