Alert, Forschungsstation in der Region Qikiqtaaluk, Kanada.
Alert ist eine dauerhaft besetzte Forschungsstation und Wetterstation in der Region Qikiqtaaluk, etwa 817 Kilometer vom Nordpol entfernt. Die Station liegt auf 30 Metern Höhe und beherbergt rund 62 Personen, die in einem der abgelegensten bewohnten Orte der Welt arbeiten.
Die Station wurde am 9. April 1950 eröffnet, um militärische Präsenz und Wetterbeobachtung im nördlichsten Teil Nordamerikas zu ermöglichen. Seitdem dient sie als wichtiger Stützpunkt für die Überwachung arktischer Bedingungen.
Die Bewohner dieser Station sind überwiegend Militärangehörige und Wissenschaftler, die hier an Projekten zur Klimaforschung und Atmosphärenbeobachtung arbeiten. Ihr Alltag ist von der engen Zusammenarbeit in kleinen Teams geprägt, die unter extremen Bedingungen leben und forschen.
Der Zugang ist ausschließlich per Flugzeug möglich, wobei alle Versorgungsflüge wegen der extremen Witterung und Abgeschiedenheit sorgfältig geplant werden müssen. Besuche sind nur mit vorheriger Genehmigung möglich und auf spezielle Forschungs- oder Militärzwecke beschränkt.
Während der Wintermonate herrscht hier völlige Dunkelheit und im Sommer dauerhaftes Tageslicht, was den Tagesrhythmus der Menschen grundlegend verändert. Die Station hält den Rekord als nördlichste dauerhaft bewohnte Siedlung der Welt.
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