Québec Pavilion, Nationalpavillon auf der Expo 67 in Montreal, Kanada.
Der Québec Pavillon war ein Gebäude mit gläsernen Wänden auf der Île Notre-Dame, die tagsüber reflektierten und nachts leuchteten. Der Innenraum erstreckte sich über mehrere Ebenen und präsentierte Québecs Industriewachstum sowie natürliche Ressourcen in Ausstellungsform.
Der Pavillon wurde von den Montrealer Architekten Papineau Gérin-Lajoie Le Blanc und Luc Durand entworfen und markierte 1967 Québecs Übergang von einer traditionellen zu einer modernen Industrieidentität. Diese Änderung spiegelte den schnellen wirtschaftlichen und kulturellen Wandel wider, den die Provinz in der Nachkriegszeit erfuhr.
Die Ausstellung zeigte tausende farbige Stahlwürfel, kombiniert mit elektronischer Musik von Komponist Gilles Tremblay, um Québecs städtische Entwicklung zu präsentieren. Diese Installation vermittelte der Öffentlichkeit ein Bild des modernen Québec, das sich seiner industriellen Fähigkeiten bewusst war.
Der Zugang zum Pavillon erfolgte über eine Fußgängerbrücke, gefolgt von großen Aufzügen, die Besucher in die verschiedenen Ausstellungsebenen brachten. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen und etwas Zeit für das Erkunden der mehreren Ebenen einzuplanen.
Architekturkritiker Ada Louise Huxtable verglich das Gebäude mit Mies van der Rohes berühmtem Barcelona Pavilion von 1929 wegen seines eleganten Designs und seines reinen Ausstellungskonzepts. Diese Anerkennung unterstrich die globale Bedeutung des Entwurfs trotz seiner kurzen Existenz.
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