Kanton St. Gallen, Verwaltungskanton in der Nordostschweiz
Der Kanton St. Gallen ist ein Verwaltungsgebiet im Nordosten der Schweiz, das sich zwischen dem Bodensee und dem Rheintal erstreckt. Er umfasst Alpengipfel, sanfte Wiesen und weite Flussebenen auf einer Fläche von mehr als zweitausend Quadratkilometern.
Das Gebiet entwickelte sich aus den Ländereien der Abtei St. Gallen und trat während der napoleonischen Mediationsakte im Jahr 1803 der Eidgenossenschaft bei. Diese Eingliederung brachte die kirchlichen Besitztümer unter weltliche Verwaltung.
Die Bewohner pflegen ihre Handwerkstraditionen in Werkstätten und kleinen Ateliers, wo Stickereien und textile Arbeiten bis heute nach alten Methoden entstehen. Diese Praxis durchzieht sowohl die Städte als auch die Dörfer der Region.
Die Verwaltung gliedert sich in acht Wahlkreise, darunter Rheintal, Rorschach, Sarganserland und See-Gaster, wobei die Stadt St. Gallen das administrative Zentrum bildet. Reisende finden in jedem Wahlkreis unterschiedliche Landschaften und örtliche Merkmale.
Die Höhenlagen innerhalb des Gebiets reichen vom Seespiegel des Bodensees bis zu den Gipfeln nahe dreitausenddreihundert Metern am Ringelspitz. Diese Spanne schafft unterschiedliche landwirtschaftliche und wirtschaftliche Zonen in kurzer Entfernung.
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