Mittaggüpfi, Berggipfel in der Pilatus-Region, Schweiz
Das Mittaggüpfi ist ein 1916,6 m hoher Gipfel des Pilatusmassivs auf der Grenze zwischen den Kantonen Luzern und Obwalden. Sein Nordhang zeigt eine treppenartig gegliederte Schichtfolge vom Valangienkalk, der auf Flysch überschoben ist, über Kieselkalk, Drusbergschichten und Schrattenkalk bis zu Eozänbildungen; der Gipfelbereich besteht aus Hohgantsandstein. Die Schichten fallen flach nach Süden ein und sind leicht verfaltet und zerbrochen.
Der Name Mittaggüpfi entstand wohl im Bereich des Eigentals, wo der Gipfel den Mittagspunkt und die Himmelsrichtung Süden bezeichnet. Bis 1594 war der Besuch des Pilatussees und des Mittaggüpfis von der Obrigkeit verboten; vermutlich verknüpfte die Priesterschaft die Sage von Pontius Pilatus mit dem See, um die Stätte meiden zu lassen. Früher hiess der Gipfel Oberalpgupf oder Gnepfenstein, nach einem schaukelnden Stein auf der Kuppe.
Der Name Mittaggüpfi entstand im Bereich des Eigentals, wo der Gipfel den Mittagspunkt bezeichnet: die Zeit des Mittagsmahls und die Himmelsrichtung Süden. Früher hiess er Oberalpgupf oder Gnepfenstein, nach einem schaukelnden Stein auf der Kuppe; ein Blitz soll dessen Steintafel gespalten und in den Abgrund gestürzt haben.
Der Gipfel ist von Lütoldsmatt in rund 2½ Stunden, von Stäfeli in 1½ Stunden und von Eigenthal in etwa 2½ Stunden erreichbar. Zudem ist er eine zentrale Station der Gratwanderung von Pilatus Kulm nach Stäfeliflue und Risetestock, die meist auf der Grathöhe bleibt und zahlreiche Tiefblicke ins Mittelland und in die Alpen bietet. Im Winter wird die Besteigung oft mit dem Besuch des Widderfelds verbunden, mit Aufstieg von Alpnach oder Lütoldsmatt.
Der Gipfelbereich besteht aus Hohgantsandstein (Eozän), am Nordabhang folgt über Flysch eine treppenartige Schichtfolge aus Valangienkalk, Kieselkalk, Drusbergschichten und Schrattenkalk. Der Name dürfte im Eigental entstanden sein, wo der Gipfel den Mittag und den Süden bezeichnete; früher hiess er Oberalpgupf oder Gnepfenstein.
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