Kreuzlingen, Grenzgemeinde in Thurgau, Schweiz
Kreuzlingen ist eine Gemeinde am Bodenseeufer in Thurgau und breitet sich entlang der Wasserkante aus, wo Parks und Grünflächen den Uferbereich prägen. Die Stadt bildet einen durchgehenden Siedlungsraum mit dem deutschen Konstanz und wird geprägt durch ihre lakustrine Lage mit Seen- und Grünzonen.
Die Gemeinde entstand aus einem Augustiner-Kloster namens Crucelin, das 1125 von Bischof Ulrich I. von Konstanz gegründet wurde und später zur Abtei Kreuzlingen entwickelte. Dieses Kloster war über Jahrhunderte das religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Region und bestimmte die Entwicklung des Ortes nachhaltig.
Die Augustinerkirche St. Ulrich, ein prägendes Denkmal der Stadt, zeugt von ihrer klösterlichen Vergangenheit und ist heute noch ein Ort, an dem man die sakrale Architektur und die religiöse Tradition spüren kann. Der Konvent und die umgebenden Gebäude bilden ein geschlossenes Ensemble, das das tägliche Leben und die Spiritualität der Region seit Jahrhunderten geprägt hat.
Mit Bahnanbindungen zu großen Schweizer Städten und regelmäßigen Schiffsfähren über den Bodensee ist das Reisen zu und von diesem Ort unkompliziert. Die Nähe zur Uferpromenade und den Parks ermöglicht einfache Wege zu Fuß, sodass Besucher die Gegend leicht erkunden können.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die hohe Quote von Bewohnern mit Migrationshintergrund, die das Zusammenleben und die kulturelle Vielfalt in der Gemeinde prägt. Dies spiegelt sich in der offenen Atmosphäre wider, die Besucher beim Erkunden der Stadt bemerken werden.
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