Schweizerische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek in Bern, Schweiz
Die Schweizer Nationalbibliothek ist eine Gedächtnisinstitution im Zentrum von Bern, die über fünf Millionen Dokumente sammelt und bewahrt. Das Gebäude mit seiner klaren, modernen Architektur beherbergt Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Karten und offizielle Publikationen, die das schriftliche Erbe des Landes dokumentieren.
Die Institution wurde 1895 gegründet und sollte das schriftliche Erbe des Landes zusammenbringen. Nach Jahren in provisorischen Räumen zog sie 1931 in ihr heutiges Gebäude an der Hallwylstrasse um, wo sie seitdem als zentrales Gedächtnisarchiv wirkt.
Die Bibliothek bewahrt das literarische Erbe von Autoren aus allen vier Sprachregionen des Landes auf und zeigt damit, wie unterschiedliche Traditionen und Stimmen zusammenkommen. Wenn du durch die Archive wanderst, wird dir deutlich, wie vielfältig die schriftliche Kultur hier Wurzeln geschlagen hat.
Der Besuch ist kostenlos und das Gebäude liegt zentral in Bern, leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Du kannst die Räume während der Öffnungszeiten unter der Woche frei erkunden, solltest aber beachten, dass für den Zugang zu speziellen Sammlungen eine vorherige Anmeldung sinnvoll ist.
Das Archiv sammelt systematisch alle Publikationen, die in der Schweiz seit 1848 entstanden sind, nicht durch Zwang, sondern durch freiwillige Absprachen mit Verlegern. Diese umfangreiche Sammlung ermöglicht es, die Vielfalt und Kontinuität des Landes über fast zwei Jahrhunderte hinweg in geschriebener Form zu erfassen.
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