Naturhistorisches Museum Bern, Naturhistorisches Museum in Bern, Schweiz
Das Naturhistorische Museum Bern befindet sich in einem am 4. Januar 1936 eröffneten und seither mehrfach erweiterten Gebäude an der Bernastrasse 15 im Kirchenfeldquartier. Seine Säle zeigen über 220 lebensgrosse Dioramen mit präparierten Tieren aus der Schweiz, Afrika und Asien sowie Alpenmineralien, in der Schweiz gefundenes Gold, Meteoriten und die grösste Sammlung von Tierskeletten und -knochen der Schweiz.
Das Museum wurde 1832 gegründet und ist damit eine der ältesten naturkundlichen Einrichtungen der Schweiz. Es befand sich zunächst in einem anderen Gebäude, bevor es 1936 in sein heutiges Haus umzog.
Die Dioramen zeigen Tiere aus der Schweiz, Afrika und Asien, nicht nur Schweizer Arten. Die Afrikasektion stammt von Grosswild, das der Berner Maler und Jäger Bernhard von Wattenwyl mit seiner Tochter Vivienne 1923–24 auf einer Expedition erlegte; 130 Tiere sind in 33 Dioramen entlang zweier dunkler Korridore ausgestellt. Eine weitere Sektion umfasst über 600 einheimische Vögel und Säugetiere in 164 Dioramen, und fünf Dioramen im oberen Untergeschoss zeigen asiatische Arten, die vom Aussterben bedroht sind.
Das Museum befindet sich im Stadtzentrum von Bern und ist gut zu Fuß erreichbar. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten und aktuelle Sonderausstellungen vorab auf der Website des Museums zu prüfen.
Das Museum bewahrt den ausgestopften Körper von Barry, einem berühmten Bernhardiner, der im frühen 19. Jahrhundert im Großen Sankt Bernhard als Rettungshund eingesetzt wurde. Zudem betreut es den World Spider Catalog, eine internationale Referenzdatenbank für die Spinnenkunde.
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