Museum für Kommunikation, Kommunikationsmuseum in Bern, Schweiz
Das Museum für Kommunikation hat 1990 einen eigenen Museumsbau in Bern bezogen, der ab 2000 um Veranstaltungsraum, Cafeteria und Shop erweitert wurde. Seit dem 17. August 2017 steht in der Kernausstellung der Gast im Mittelpunkt: Kommunikatoren suchen den direkten Dialog, und an Stationen lassen sich analoge und digitale Kommunikation selbst ausprobieren, vom Senden bis zum Empfangen einer Nachricht.
1907 als Firmenmuseum der Schweizerischen Post gegründet, zeigte es zunächst eine Briefmarkensammlung im Hauptpostgebäude in Bern und blieb während des Ersten Weltkriegs geschlossen. Nach dem Umzug ins Alpine Museum zog es bis 1939 jährlich rund 12'000 Besuchende an. 1990 eröffnete das eigene PTT-Museum, 1997 wurde es als Stiftung selbstständig und in Museum für Kommunikation umbenannt. Am 17. August 2017 eröffnete die neu gestaltete Kernausstellung.
Den Namen Museum für Kommunikation trägt das Haus seit 1997, als es eine selbstständige Stiftung von Schweizerischer Post und Swisscom wurde und sein Thema von der Postgeschichte auf Kommunikation allgemein ausweitete. Besuchende treffen auf ständig anwesende Kommunikatoren, die den direkten Dialog suchen und nicht als klassisches Aufsichtspersonal auftreten. Wechselausstellungen widmeten sich Hemmungen, der Kunst des Alterns oder der Stille; die Ausstellung «Sounds of Silence» gewann mehrere internationale Preise, darunter den iF Design Award.
Das Museum ist eines von elf Häusern im Museumsquartier Bern, sodass sich mehrere Besuche verbinden lassen. Die Kernausstellung wurde am 17. August 2017 nach einjährigem Umbau wiedereröffnet; ständig anwesende Kommunikatoren suchen den Dialog statt nur Aufsicht zu führen. Für die Stationen, an denen man Sender und Empfängerin spielt, sollte man Zeit einplanen.
Die Kommunikatoren des Museums sind keine klassischen Aufsichtspersonen, sondern suchen den direkten Dialog mit den Gästen; für dieses Konzept erhielt das Museum 2019 den Museumspreis des Europarates. Die Wechselausstellung «Sounds of Silence» gewann den iF Design Award. 2019 verzeichnete das Museum einen Besucherrekord von 115'664 Personen.
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