Schweizerisches Literaturarchiv, Gedächtnisinstitution im Kirchenfeld-Viertel, Bern, Schweiz.
Das Archiv sammelt und bewahrt handschriftliche Werke, Briefe, Tagebücher und audiovisuelle Materialien von Schweizer Schriftstellern in allen vier Landessprachen. Die Bestände stammen überwiegend aus dem 20. Jahrhundert und dokumentieren das literarische Schaffen mehrerer Generationen.
Das Archiv wurde 1991 gegründet, nachdem Friedrich Dürrenmatt seine umfangreiche Sammlung 1989 dem Bund geschenkt hatte. Diese großzügige Spende bildet den Kern der Institution und machte sie zu einem bedeutenden Ort für Schweizer Literaturforschung.
Die Sammlung umfasst Arbeiten von Schriftstellern aus allen Sprachregionen der Schweiz und zeigt, wie literarisches Schaffen in verschiedenen Kulturen des Landes gepflegt wird. Besucher können sehen, wie diese Werke das vielfältige Selbstverständnis der Schweizer Literatur widerspiegeln.
Besucher können Materialien im Lesesaal der Schweizer Nationalbibliothek einsehen, wo die Bestände unter guter Betreuung zugänglich sind. Es ist empfehlenswert, vorher Informationen zu Öffnungszeiten zu prüfen, da die Verfügbarkeit je nach Forschungsbedarf variiert.
Das Archiv gibt eine Fachzeitschrift namens Quarto heraus, die Leser mit Artikeln über Sammlungsbestände und aktuelle Forschungsprojekte informiert. Die Publikation macht Insider-Wissen über weniger bekannte Autoren und Werke aus den Archivbeständen öffentlich zugänglich.
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