Schweizerisches Literaturarchiv, Gedächtnisinstitution im Kirchenfeld-Viertel, Bern, Schweiz.
Das Archiv sammelt und bewahrt handschriftliche Werke, Briefe, Tagebücher und audiovisuelle Materialien von Schweizer Schriftstellern in allen vier Landessprachen. Die Bestände stammen überwiegend aus dem 20. Jahrhundert und dokumentieren das literarische Schaffen mehrerer Generationen.
Das Schweizerische Literaturarchiv wurde 1991 eröffnet und ist im Gebäude der Schweizerischen Nationalbibliothek untergebracht. Die Gründung geht auf das Testament Friedrich Dürrenmatts zurück, der 1990 starb und seinen Nachlass der Schweiz unter der Bedingung vermachte, dass ein nationales Literaturarchiv geschaffen wird. Bei der Gründung übernahm das Archiv die Handschriftenabteilung der damaligen Landesbibliothek.
Das Schweizerische Literaturarchiv sammelt literarische Nachlässe in den vier Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Bestände sind in HelveticArchives verzeichnet, der Datenbank der Schweizerischen Nationalbibliothek, in der Besucher die erschlossenen Nachlässe recherchieren können.
Besucher können Materialien im Lesesaal der Schweizer Nationalbibliothek einsehen, wo die Bestände unter guter Betreuung zugänglich sind. Es ist empfehlenswert, vorher Informationen zu Öffnungszeiten zu prüfen, da die Verfügbarkeit je nach Forschungsbedarf variiert.
Die Bestände sind in HelveticArchives verzeichnet, der Datenbank der Schweizerischen Nationalbibliothek, sodass sich vieles schon vor einem Besuch finden lässt. Irmgard Wirtz Eybl leitete das Archiv von 2006 bis Ende 2025, ab 2026 Lucas Marco Gisi.
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