Punt dal Gall, Bogenstaumauer an der italienisch-schweizerischen Grenze, Graubünden
Der Puntdal Gall Damm ist eine Bogenstaumauer, die sich über das Livigno-Tal erstreckt und das Wasser des Spöl-Flusses aufstaut. Die Konstruktion verbindet Italien und die Schweiz und bildet dabei ein Staubecken für die Wasserkraftgewinnung in dieser Bergregion.
Die Staumauer wurde zwischen 1965 und 1968 von der Engadiner Kraftwerke AG erbaut und markiert einen wichtigen Meilenstein der alpinen Wasserkraftentwicklung. Das Projekt war Teil der Nachkriegsstrategie zur Nutzbarmachung der Bergreserven dieser Grenzregion.
Der Name der Staumauer stammt von einer früheren Brücke über den Gall-Bach und spiegelt das rätoromanische Spracherbe der Region Graubünden wider.
Der Damm ist uber einen gebuhrenpflichtigen Tunnel an der Krone zuganglich, der die italienische Gemeinde Livigno mit dem Schweizer Engadin verbindet. Besucher sollten sich auf Bergwetter und steile Zufahrtswege vorbereiten und die Zugangsbedingungen vorab prufen.
Das Staubecken erstreckt sich uber etwa 12 Kilometer und speichert Wasser fur die langfristige Energieversorgung der Region. Die meiste Flache des Reservoirs liegt auf italienischer Seite, obwohl die Dammkrone die Grenze bildet.
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