Hôtel Arbez, Hotel auf der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz
Hotel Arbez ist ein Grenzgebäude, das auf der Linie zwischen Frankreich und der Schweiz sitzt und beide Länder gleichzeitig beherbergt. Die Grenze verläuft durch das Speisezimmer, die Treppe und mehrere Zimmer, sodass Gäste in zwei Ländern gleichzeitig sein können.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Lebensmittelladen und Gastwirtschaft gebaut und später von Jules-Jean Arbez in ein Hotel umgewandelt. In den 1950er Jahren erklärte sein Sohn Max Arbez das Hotel humorvoll zu einer Mikronation namens Arbézie mit eigenem Flag und Währung.
Das Hotel trägt den Namen seiner Familie und zeigt, wie eng Menschen an dieser Grenzstelle miteinander verbunden sind. Im Restaurant und in den Gemeinschaftsräumen sehen Besucher französische und Schweizer Flaggen nebeneinander, was widerspiegelt, wie die beiden Kulturen hier friedlich koexistieren.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und bietet Besuchern die Möglichkeit, die Grenzmarkierungen im Gebäude zu sehen. Bei der Ankunft sollten Besucher damit rechnen, dass sie aus beiden Ländern stammen und das Hotel respektiert die Regeln beider Seiten.
Im Jahr 1962 fanden hier geheime Verhandlungen zwischen französischen Vertretern und der algerischen Unabhängigkeitsbewegung statt, die zur Unabhängigkeit Algeriens führten. Der ungewöhnliche Ort bot neutralen Boden, wo beide Seiten sich trafen und Abkommen verhandelten.
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