Jiangxi, Provinz im Südosten Chinas
Jiangxi ist eine Provinz im Südosten der Volksrepublik China, die von Bergen umgeben ist und vom Fluss Gan durchzogen wird. Der Poyang-See liegt im Norden und gilt als größter Süßwassersee des Landes.
Die Gegend gewann im 8. Jahrhundert unter der Tang-Dynastie strategische Bedeutung, als sie Teil des Jiangnanxi-Kreises wurde und Handelsrouten vom Süden zum Kaiserkanal verband. Später entwickelte sich Jingdezhen zum Zentrum der Porzellanherstellung für den kaiserlichen Hof.
Die Stadt Jingdezhen im Norden produziert seit etwa 1800 Jahren Porzellan und hält die Tradition am Leben, die sie einst zur kaiserlichen Manufaktur machte. Werkstätten und Brennöfen zeigen heute noch die handwerklichen Schritte, die aus lokalem Kaolin feine Keramik entstehen lassen.
Das Klima ist subtropisch mit Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius im Jahresdurchschnitt, wobei Frühling und Herbst angenehme Bedingungen bieten. Bergregionen im Süden und Westen können kühler sein, während das Flachland im Zentrum wärmer wird.
Die Weiße Hirsch-Grotte-Akademie in der Nähe des Berges Lu diente einst dem Philosophen Zhu Xi als Lehrort und wird heute noch für Bildungszwecke genutzt. Die Anlage aus der Song-Zeit gehört zu den ältesten erhaltenen Akademien des Landes.
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