Garzê, Autonome Präfektur im westlichen Sichuan, China.
Garzê ist eine autonome Präfektur in Westsichuan und umfasst 18 Landkreise in einem bergigen Gebiet, das an Tibet, Yunnan und Gansu grenzt. Die Region erstreckt sich über etwa 151.000 Quadratkilometer mit Kangding als Verwaltungszentrum und bietet vielfältige Höhenlagen und geografische Unterschiede.
Die Region war einst Teil von Kham und erlebte während der Republik-China-Periode erhebliche territoriale Veränderungen. Sie wurde 1955 zur autonomen Präfektur innerhalb der Provinz Sichuan umgebildet.
Der Präfektur prägen Klöster wie Dzogchen, Dzongsar und Kandze das religiöse Leben und dienen als Zentren für Tibeter, um ihre buddhistische Tradition zu bewahren und weiterzugeben. Der Buddhismus ist im Alltag sichtbar – in Gebetsfahnen, Pilgerwegen und den Versammlungen von Gläubigen in und um diese heiligen Orte.
Die Reise durch die Region erfordert Vorbereitung auf stark wechselnde Höhenlagen, was zu unterschiedlichen Wetterbedingungen und Temperaturen in den verschiedenen Landkreisen führt. Für einige Bereiche sind spezielle Genehmigungen erforderlich, daher ist es wichtig, sich im Voraus zu informieren und genügend Zeit für die Akklimatisierung einzuplanen.
Das Larung-Gar-Buddhistische Institut in Sertar County gehört zu den größten Zentren für Tibetischen Buddhismus weltweit und zieht Tausende von Schülern und Praktizierenden an. Dieses Zentrum bleibt für viele Besucher ein überraschender Ort, da die Konzentration religiöser Aktivität hier ungewöhnlich hoch ist.
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