Qamdo, Stadt in Tibet
Chamdo ist eine große Stadt im östlichen Tibet mit über 3.200 Metern Höhe, wo alte Gebäude und moderne Straßen nebeneinander existieren. Die Märkte sind voller frischer Kräuter, handgefertigter Handwerk und traditioneller Kleidung, während die Luft Gewürzaromen und Duft von den nahen Ebenen trägt.
Chamdo war für über 1.300 Jahre ein wichtiger Ort und spielte eine zentrale Rolle auf der antiken Tee-Pferd-Route, wo Händler Tee, Pferde und andere Waren transportierten. Die Stadt wurde 1950 nach intensiven Kämpfen Teil Chinas, ein bedeutsames Ereignis, das heute in der lokalen Geschichte lebendig bleibt.
Die Menschen in Chamdo sprechen Khams-Tibetisch und tragen traditionelle Kleidung aus bunten gewobenen Stoffen. In den Straßen sieht man alte und junge Menschen mit Gebetsperlen, die an religiösen Zeremonien teilnehmen und bei Festen mit Masken tanzen und Trommeln schlagen.
Der Ort liegt in großer Höhe, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen und sich Zeit zum Akklimatisieren nehmen. Lokale Geschäfte verkaufen Souvenirs wie gewebte Taschen, Schmuck und Statuen, während kleine Restaurants traditionelle Gerichte mit Gerste, Yakfleisch und Gemüse servieren.
Der Name Chamdo bedeutet auf Tibetisch 'Flusskonflunz', da zwei Flüsse hier zusammentreffen und später den Lancang-Fluss bilden. Diese geografische Besonderheit hat die Stadt seit ihrer Gründung geprägt und macht sie zu einem natürlichen Knotenpunkt für Handel und Reisen.
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