Changthang, Naturplateau im nördlichen Tibet, China
Das Changtang ist ein Hochplateau im Norden Tibets, das sich über weite Gebiete erstreckt und Graslandschaften, alpine Steppen und Salzlagunen in großen Höhen prägt. Die Landschaft ist geprägt von offenen Flächen und Wasserflächen, die über dem Meeresspiegel liegen und charakteristische Lebensräume bilden.
Die Region war ursprünglich ein Zentrum der Zhangzhung-Kultur, die sich später mit tibetischen Gesellschaften vermischte und die heutige Identität des Gebietes formte. Diese frühen Einflüsse prägen bis heute die Geschichte und Kultur der Hochebene.
Die Changpa-Nomaden durchstreifen die Hochebene mit ihren Herden und prägen das Leben hier durch ihre traditionelle Lebensweise. Besucher können Zeugen dieser jahrtausendealten Praktiken werden, die bis heute in diesem abgelegenen Gebiet fortbestehen.
Die Region ist extrem schwer zugänglich, da die Winter sehr kalt sind und der Sommer starke Niederschläge bringt, was die Reise beschwerlich macht. Besucher sollten sich gut vorbereiten und Ausrüstung für extreme Bedingungen mitbringen, einschließlich warmer Kleidung und Regenausrüstung.
Ein großes Schutzgebiet in der Region beherbergt seltene Tierarten wie tibetische Antilopen, wilde Yaks und Schneeleoparden in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Ort ist einer der größten und am wenigsten erreichbaren Wildnisgebiete Asiens und bietet Naturforschern seltene Möglichkeiten.
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