Grenze zwischen China und Kasachstan, trennt die Staatsgebiete von China und Kasachstan
Die chinesisch-kasachische Grenze ist eine lange Landgrenze, die China und Kasachstan durch Steppen und Gebirge trennt. Sie verfügt über mehrere offizielle Grenzübergänge, an denen sowohl Personen als auch Güter kontrolliert werden.
Die heutige Grenze wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 formell festgelegt, als Kasachstan ein unabhängiger Staat wurde. Die genaue Linienführung wurde in den folgenden Jahren durch bilaterale Abkommen zwischen China und Kasachstan geregelt.
Die Grenze liegt in einer Region, in der kasachische und chinesische Einflüsse sichtbar nebeneinander bestehen. Auf beiden Seiten begegnet man unterschiedlichen Sprachen, Schriften und Alltagsgewohnheiten, die sich deutlich voneinander unterscheiden.
Reisende sollten ihre Dokumente griffbereit haben und mit Wartezeiten rechnen, besonders wenn der Güterverkehr stark ist. Es empfiehlt sich, vor der Reise die aktuellen Einreisebestimmungen zu prüfen, da sich Vorschriften und Öffnungszeiten ändern können.
China und Kasachstan nutzen unterschiedliche Spurweiten für ihre Eisenbahnen, weshalb Züge an der Grenze angehalten werden müssen, damit die Drehgestelle ausgetauscht werden können. Dieser Vorgang dauert mehrere Stunden und ist für Fahrgäste im Zug sichtbar und spürbar.
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