Xiangtangshan-Grotten, Buddhistische Höhlentempel in Handan, China
Die Xiangtangshan-Höhlen bestehen aus 36 Räumen, die in drei Gruppen auf drei verschiedenen Bergkuppen verteilt sind und in Kalkstein-Felswände gemeißelt wurden. Jede Gruppe zeigt religiöse Statuen und architektonische Details, die Handwerker über Generationen in den Stein einarbeiteten.
Künstler begannen diese Höhlen während des 6. Jahrhunderts unter der Nordqi-Dynastie zu graben und schmückten sie mit Reliefs. Die Arbeiten zogen sich über Jahrzehnte hin, wobei verschiedene Gruppen von Handwerkern ihre Fähigkeiten einbrachten und das Werk nach und nach wuchsen ließen.
Der Buddhismus prägt sichtbar jeden Winkel dieser Höhlen durch Reliefs und Statuen, die zeigen, wie Gläubige damals den Glauben ausdrückten. Besucher finden überall verarbeitete religiöse Symbole, die erklären, welche Bedeutung dieser Ort für die Gläubigen hatte.
Die Höhlen liegen in einem Berggebiet, daher sollten Besucher mit unebenen Wegen und Treppen rechnen, die in die Felsen führen. Gutes Schuhwerk hilft, sicher zu navigieren, und es ist ratsam, früher am Tag zu kommen, wenn die Lichtverhältnisse am besten sind.
Viele der ursprünglichen Statuen wurden über Jahrhunderte hinweg aus ihren Höhlen entfernt und sind heute in Museen auf der ganzen Welt verstreut. Forscher arbeiten daran, diese verlorenen Werke zu dokumentieren und ihre Positionen im Original zu rekonstruieren.
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