Pagoda of Xiuding Temple, Buddhistische Pagode am Berg Qingliang, Kreis Anyang, China
Die Pagode des Xiuding-Tempels ist ein quadratischer Backsteinbau auf dem Qingliang-Berg mit einer achteckigen Basis und einem beschädigten oberen Teil. Der Turm wurde mit etwa 3400 kunstvoll geschnittenen Ziegeln erbaut, die ein dichtes Netz von geometrischen und bildnerischen Motiven bilden.
Der Backsteinbau entstand zwischen 627 und 649 während der Tang-Dynastie, als der zugehörige Tempel florierte. Nach der Zerstörung des Tempels am Ende der Qing-Periode blieb die Pagode stehen und überlebte die Jahrhunderte bis heute.
Die Ziegelwände zeigen geschnitzte Motive mit buddhistische Szenen, chinesische Symbole und Tänzer aus nicht-Han-Kulturen, die die kulturelle Vielfalt der Tang-Zeit widerspiegeln. Wer genau hinschaut, erkennt in diesen Details die Offenheit dieser Epoche gegenüber verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Der Ort ist am besten besucht, wenn man früh am Morgen kommt, um die Details der geschnittenen Ziegel bei guter Beleuchtung zu sehen. Die Anfahrt von der Stadt Anyang erfolgt über Landstraßen, daher ist eine eigene Anreise oder ein lokaler Führer empfehlenswert.
Die Fassade besteht aus speziell geformten Ziegeln, die zu Quadraten, Rauten, Fünfecken und Dreiecken arrangiert sind und geometrische Muster bilden. Diese handwerkliche Meisterleistung zeigt, wie Baumeister der Tang-Zeit ihre technische Kreativität in der Backsteinkonstruktion ausdrückten.
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