Lingquan Temple Grottoes, Buddhistische Tempelgrotten im Kreis Anyang, China.
Die Lingquan-Tempel-Grotten sind ein ausgedehnter Komplex mit Tausenden von Höhlen, die in Felswände gemeißelt wurden und buddhistische Figuren sowie religiöse Motive zeigen. Die meisten Schnitzereien stammen aus verschiedenen Perioden und rangieren von einfachen Reliefs bis zu aufwändigen mehrteiligen Szenen, wobei eine Ausstellungshalle auch alte Handschriften und Ritualobjekte präsentiert.
Der Ort wurde während der östlichen Jin-Dynastie gegründet, als ein indischer Mönch diesen Ort für den Bau eines buddhistischen Heiligtums wählte. Die Höhlen wurden über Jahrhunderte hinweg erweitert und bereichert, wobei die meisten erhaltenen Werke aus der Sui- und Tang-Periode stammen.
Die Grotten zeigen, wie buddhistische Künstler über Jahrhunderte hinweg ihre Verehrung in Stein umsetzten und religiöse Geschichten für Pilger sichtbar machten. Besucher können heute noch sehen, wie die Schnitzarbeiten den alltäglichen Glauben der Menschen widerspiegeln, die diesen Ort besuchten.
Der Komplex ist am besten bei Tageslicht zu erkunden, da die Details der Schnitzereien in der natürlichen Beleuchtung am besten sichtbar sind. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da der Besuch viel Gehen über unebenes Gelände und zwischen den Höhlen erfordert.
Viele der einzelnen Höhlen enthalten spezifische buddhistische Themen und Erzählungen, die Kunsthandwerk und religiöse Unterweisung miteinander verbanden. Die Mahavira-Halle beherbergt eine zentrale Sakyamuni-Buddha-Statue aus der Tang-Zeit, die eine Reihe von anderen Skulpturen umgibt.
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