Biandukou, Gebirgspass in Altyn-Tagh, China.
Biandukou ist ein Bergpass in der Altyn-Tagh-Kette an der Grenze zwischen Gansu und Qinghai, der bei über 3.500 Metern liegt. Die Verbindung zwischen den beiden Provinzen führt durch eine rauhe Hochgebirgslandschaft, die raue Wetterbedingungen aufweist.
Im Jahre 609 unter Kaiser Yang der Sui-Dynastie reisten offiziell Delegationen durch diesen Pass, damals unter dem Namen Dadoubagu bekannt. Dieser Übergang war damals lebensgefährlich, da viele Menschen durch extreme Wetterbedingungen umkamen.
Der Pass war möglicherweise Teil einer Route, die buddhistische Reisende wie Faxian in der späten Antike nutzten. Diese Verbindung zeigt, wie Bergpässe im Altertum wichtige Wege für Pilger und Händler darstellten.
Der Pass ist uber die Route G227 erreichbar, aber Besucher sollten sich auf extreme Hohenverhaltnisse und plotzliche Wetterverschlechterungen vorbereiten. Warme Kleidung und zusatzliche Zeit sind notwendig, um sich an die Bedingungen anzupassen.
Der Pass markiert geographisch den Grenzpunkt zwischen zwei ganz verschiedenen chinesischen Provinzen, die sich in Klima und Kultur unterscheiden. Dieser Punkt schafft eine naturliche Trennlinie zwischen dem Gansu und Qinghai Plateau.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.