Matisi-Grotten, Buddhistische Höhlenanlage in Sunan, China.
Die Matisi-Grotten sind ein buddhistischer Höhlenkomplex mit 21 Kammern, die auf sieben Ebenen in einer 100 Meter hohen Felswand in den Qilian-Bergen verteilt sind. Die Höhlen enthalten zahlreiche Statuen, Wandgemälde und Artefakte, die sich über die verschiedenen Ebenen verteilen.
Der Komplex entstand vor etwa 1.600 Jahren während der Östlichen Jin-Dynastie und diente als wichtiger Ort für buddhistische Andacht und Meditation. Die Höhlen spielten eine Schlüsselrolle auf der Seidenstraße, wo Gläubige und Reisende sich trafen.
Die Höhlen zeigen eine Mischung aus indischen, tibetischen und chinesischen künstlerischen Traditionen in ihren Skulpturen und Wandmalereien. Besucher können heute sehen, wie diese verschiedenen Stile in den Darstellungen von Buddhas und Bodhisattvas zusammenkamen.
Besucher müssen enge Steintreppe steigen und mehrere Ebenen durchqueren, um zur obersten Grotte mit dem Schrein der Bodhisattva Lyudumu zu gelangen. Die Wege sind eng und erfordern gute Trittsicherheit sowie Vorsicht bei der Navigation durch die verschiedenen Höhen.
Der Tempel Puguang zeigt eine alte Steinmarkierung, die als Huftritt eines Pferdes gilt und dem Komplex seinen Namen gab. Diese ungefühl wirkende Verbindung zwischen der natürlichen Form und der legendären Geschichte macht den Ort besonders.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.