Yarchen Gar, Buddhistisches Kloster im Kreis Baiyü, China.
Yarchen Gar ist ein buddhistisches Kloster im Westen Sichuans, das sich auf einer Höhe von etwa 4.000 Metern in einem Tal ausbreitet. Ein fließendes Wasser teilt die Siedlung in verschiedene Wohnbereiche für die tausenden Bewohner, die hier zusammenleben.
Der buddhistische Mönch Lama Achuk Rinpoche gründete diese religiöse Siedlung 1985 und entwickelte sie zu einem Lehr- und Lernzentrum. Die Gemeinschaft wuchs schnell und zog Tausende von Praktizierenden an, die kamen, um hier zu leben und zu studieren.
Das Kloster folgt den Lehren der Nyingma-Schule, und Nonnen machen den Großteil der hier lebenden Praktizierenden aus. Besucher können beobachten, wie die Gemeinschaft täglich zusammenkommt und religiöse Zeremonien durchführt, die das Leben am Ort prägen.
Besucher müssen vor der Ankunft eine Genehmigung einholen und sich bei den örtlichen Behörden anmelden, da der Ort unter strikten Zugangsregelungen steht. Es ist ratsam, sich vorher über aktuelle Besuchsbedingungen zu informieren und die erforderlichen Dokumente zu beschaffen.
Einige der hier lebenden Nonnen praktizieren während der kalten Wintermonate eine intensive Meditationstechnik namens Tummo in isolierten Hütten auf den umliegenden Hügeln. Diese Hütten stehen bei Temperaturen weit unter Null, was die extreme Natur ihrer spirituellen Disziplin zeigt.
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