Tanshishan Site, Archäologische Stätte im Kreis Minhou, China.
Die Tanshishan-Stätte ist eine archäologische Ausgrabung in der Nähe von Fuzhou mit Überresten von Siedlungen aus der Jungsteinzeit. Man kann dort alte Keramik, Steinwerkzeuge, Knochengegenstände und Muschelreste sehen, die in verschiedenen Gruben und Ascheschichten freigelegt wurden.
Die Stätte wurde ab 1954 ausgegraben und ist heute eines der wichtigsten Fenster in das Leben der Menschen vor etwa 6.000 bis 7.000 Jahren. Die Funde zeigen, dass die Region während der späten Jungsteinzeit bereits besiedelt und wirtschaftlich aktiv war.
Der Ort zeigt, wie alte Gemeinden in dieser Küstenregion lebten und arbeiteten, besonders durch Funde, die auf Fischerei und Nahrungszubereitung hinweisen. Die Art, wie die Werkzeuge hergestellt wurden, erzählt von handwerklichen Fähigkeiten, die über Generationen weitergegeben wurden.
Der Ort liegt etwa 20 km von Fuzhou entfernt und ist mit geführten Touren zugänglich, die sich auf die ausgegrabenen Funde konzentrieren. Die meisten Besucher bringen etwa 1 bis 2 Stunden mit, um die verschiedenen Ausstellungsbereiche und Gruben zu erkunden.
An einer Stelle wurden 18 Keramiktöpfe zusammen in einem Grab gefunden, was zeigt, welche handwerklichen Fähigkeiten die Neolithiker dort besaßen. Diese Sammlung deutet darauf hin, dass Keramik ein wichtiges Gut war, das Menschen mit ins Jenseits nahmen.
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