Mausolée de la dynastie Liao et Fengling, Friedhof in der Volksrepublik China
Das Mausoleum der Liao-Dynastie und Fengling ist eine Grabanstalt im Norden Chinas, die Reste von Herrschern und königlichen Familienmitgliedern aus dem 10. bis 12. Jahrhundert beherbergt. Der Komplex besteht aus mehreren Grabanlagen, darunter das Zuling-Mausoleum und drei östlich-westlich ausgerichtete Qingling-Gräber, die alle von Steinstrukturen und ornamentalen Schnitzereien gekennzeichnet sind.
Das Mausoleum wurde errichtet, um Abaoji und andere Herrscher der Liao-Dynastie zu ehren, die im 9. bis 12. Jahrhundert ein großes Reich in Nordostasien kontrollierten. Die Grabanlagen zeigen die Macht und Organisation eines Imperiums, das sich von der Mandschurei bis zu den Bergen des Altai erstreckte.
Die Grabanlagen zeigen, wie die Liao-Dynastie ihre verstorbenen Herrscher und Familienmitglieder ehrte. Die Anordnung der Strukturen und die erhaltenen Steinarbeiten vermitteln Einblicke in die Rituale und den Respekt, den die Khitan-Völker ihren Ahnen entgegenbrachten.
Der Komplex liegt in einer Tallage mit unebenem Gelände, daher sind bequeme Wanderschuhe notwendig und die Erkundung bei Tageslicht empfohlen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen oder später Nachmittag, wenn das Licht die Schnitzereien an den Steinen besser hervorhebt.
Ein überraschender Aspekt ist, dass Marco Polo auf seiner Reise die Khitan, das Volk der Liao-Dynastie, erwähnte und diese Referenz die Herkunft des Namens 'Cathay' für China prägte. Dieser mächtige Staat beeinflusste somit indirekt die europäische Wahrnehmung von Ostasien und bleibt ein oft übersehener Teil der globalen Kulturgeschichte.
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