Lotus Pond Park, Stadtpark im Unterbezirk Taipingqiao, Peking, China.
Der Lotus-Teich-Park ist eine Grünfläche von etwa 53 Hektar mit mehreren Wasserbecken, die zusammen über 80.000 Lotuspflanzen in etwa 250 verschiedenen Sorten beherbergen. Die Anlage gruppiert sich um einen zentralen See und bietet Wege zum Erkunden dieser vielfältigen Wassergärten.
Der Lotos-Teich, in der Antike Xihu genannt, versorgte die Stadt Ji mit Wasser und wurde nach 1153 in die Jin-Hauptstadt Zhongdu einbezogen. Als die Yuan Dadu im Nordosten errichteten, verlor der See seine Rolle als Wasserquelle und verfiel. 1984 wurde er als Pekinger Kulturdenkmal gelistet, und 1998 füllte ihn ein Restaurierungsprojekt aus dem Yuquantan wieder auf und bepflanzte ihn mit Lotos.
Eine weiße Marmorstatue in der Nähe des Teiches zeigt eine traditionelle chinesische Geschichte über die Beziehung zwischen einer Lotusblüten-Fee und dem Lotusursprung-Mann. Die Statue ermöglicht es Besuchern, lokale Mythen und Legenden beim Spaziergang durch die Anlage zu entdecken.
Der Park liegt an der Lianhuachi Road 48 im Bezirk Fengtai, unmittelbar westlich des Südplatzes des Westbahnhofs. Am Ostplatz steht ein Freilichttheater mit 1.838 festen Sitzen. Der See wurde mit aus Yuyuantan umgeleitetem Wasser wieder gefüllt, sodass die Lotusbeete im Sommer verlässlich blühen.
1984 argumentierte der historische Geograph Hou Renzhi, der Teich sei der einzige erhaltene Rest der Jin-Hauptstadt Zhongdu und der Ursprung Pekings; daraufhin wurde der Westbahnhof rund 100 Meter nach Nordosten verlegt. Die Achse des Reisendenbahnhofs verschob sich um 150 Meter nach Osten, und der Westflügel ist fast 70 Meter kürzer als der Ostflügel. Der Teich ist heute ein Ort zum Fotografieren von Zügen.
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